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RÖMER+RÖMER: Luftschloss

RÖMER+RÖMER: Luftschloss

Posted by gplcontemporary in Unkategorisiert

softOPENING am Samstag, den 4. September 2021 von 11 bis 18 Uhr

Luftschloss, 2016, Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm
The Pier at the Playa, 2019, Öl auf Leinwand, Ø 110 cm
Party Sträflinge, 2014, Öl auf Leinwand, 200 x 240 cm

„Das in Berlin lebende Künstlerehepaar Torsten und Nina Römer, bekannt als Römer + Römer, lernte sich an der Kunstakademie in Düsseldorf kennen, wo sie beide Meisterschüler des bekannten Malers, Grafikers und Bildhauers A. R. Penck (1939–2017) waren. Seit 1998 arbeiten sie immer gemeinsam an der Umsetzung ihrer Kunstprojekte. Mittlerweile sind Römer + Römer für ihre eigenständige und unverkennbare Position im Bereich der Malerei international bekannt. Die Entwicklung ihrer eigenen Formensprache ist zum Markenzeichen geworden, wobei ihr künstlerischer Ansatz digitale Fotografie und Malerei vereint. Als Grundlage für ihre Werke dienen ihnen ihre Fotografien, die auf Reisen zu verschiedenen Festivals entstehen. Diese werden am Computer in vielen Arbeitsschritten nachbearbeitet und   Bildausschnitte werden analysiert. Ausgehend davon möchte das Paar den Visualisierungsschub des 21. Jahrhunderts und der multimedialen Welt, von Fotografie über Video bis hin zum Internet, verdeutlichen.“

Martina Pohn, Salzburg

„Das Aneinandersetzen der Farbpunkte ist Kern des Schaffensprozesses, bei dem beide Künstler gleichzeitig und nebeneinander an einem Bild arbeiten, das so zu einem nuancierten wie komplexen Zusammenspiel zweier Temperamente und Antriebskräfte wird. Ausgangspunkt der großformatigen Werke von Nina und Torsten Römer sind ausgedehnte Reisen rund um die Welt, auf denen sie Momente und Atmosphären mit ihrer Digitalkamera festhalten. Die Aufnahmen ihrer Studienreisen bilden den Ausgangspunkt für ihre Malerei.

Jede ihrer Arbeiten durchläuft in ihrem Schaffensprozess eine Transformation: Zum einen auf der Ebene der künstlerischen Technik, denn die Gemälde vollziehen einen Wandel von der fotografischen Erfassung zur Aufarbeitung in Form des traditionellen Mediums der Malerei mit sinnlich-haptischem Duktus, die durch die Aneinanderreihung und Überlagerung der Farbpunkte wiederum eine Verpixelung digitaler Bilder imaginiert. Zum anderen transformieren ihre Arbeiten über die Bewegung im Vor und Zurück vom Gestischen, zum Figurativen.“

Anett Göthe, Frankfurt

„Wenn verschiedenfarbige starke Lichter aus einer dunklen Umgebung herausstechen, denkt man zunächst an die nächtliche Neonbeleuchtung einer Großstadt. Dies mag manchen Betrachter*innen der Bilder, die Römer + Römer auf Grundlage ihres Besuches des Burning Man Festivals gemalt haben, auch so gehen. Was auf ihren Gemälden so grell leuchtet, dass man sich häufig geblendet fühlen würde, wäre es eine echte und nicht eine gemalte Lichtquelle, sind die oft originellen und technisch komplexen Illuminationen, die das Festival in großer Zahl zu bieten hat und mit denen die Teilnehmer unter anderem ihre fantasievoll gestalteten Art Cars ausstatten.“

Ludwig Seyfarth, Berlin

19 Aug 2021